Mobile Learning – Aufgaben aus 2005 appsolviert?

22. April 2012

Bei einer Literaturrecherche zu Erwartungen an die Potentiale neuer multimedialer Lernarrangements (Vorbereitung von Experteninterviews für SWOT-Analyse) bin ich auf die Ergebnisse einer Expertenbefragung (n=170) für den deutschsprachigen Raum aus 2005 gestoßen; nota bene – 2007 folgte die iPhone-Markteinführung:

Maciej Kuszpa: The Future of Mobile Learning – A Survey of Expert Expectations about learning on mobile phones

Etwa 70% der Befragten schätzten Mobile Learning als eines der Next Big Things ein.

Als Nachteile wurden in 2005 von den Expertenpersonen u.a. genannt:

…’way too small displays on mobile devices‘, that give ‚to[sic!] little space for a good presentation of the learning content‚. The small displays provided only ‚low comfort‚ because too ‚small content and a bad overview‚ are very eyestrain, especially when reading extensive texts. But also the ’small buttons and keyboard on the mobile devices‘ are not very comfortable and offer only ‚limited Input possibilities‚.
(Kuszpa 2005: 3)

Diese funktionalen Erwartungen müssen nach dem seit 2005 folgenden Markteintritt der Smartphones und Tablets als erfüllt gelten.

Sofern das Vorliegen dieser technischen Merkmale einzig gültiger Indikator wäre, könnte das Phänomen Mobile Learning heute wirken, in Penetrierung oder schon durch sein. Ist das nicht der Fall, müssen wir nach  Dimensionen wie

fragen – also warten, was uns die gestaltungsorientierte Mediendidaktik dazu sagen wird.

So weit wie noch nie sind wir also schon mal …


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